Der Beruf Zimmermann/Zimmerin

Zimmerarbeiten
Planung, Hightech, Bauphysik, Organisation, Teamarbeit, Abwechslung, Spektakel, Natur und Ökologie.

Berufsbezeichnung
Zimmerleute verarbeiten Massivholz und holzhaltige Halbfabrikate. Ihre Arbeits-gebiete sind: Hoch- und Tiefbau, Gerüst- und Brückenbau, Innenausbau von Gebäuden, landwirtschaftliche Bauten, Ferienhaus und Chaletbau.
Spezalgebiete: Ausstellungshallen, Werkhallen, provisorische Unterkünfte aller Art. In der Werkstatt bereiten die Zimmerleute, anhand von Plänen, die notwendigen Holzelemente vor. Auf dem Bauplatz erledigen sie die Montagearbeiten im Team. Genauigkeit ist wichtig, denn die Vorgaben der Pläne müssen eingehalten werden.

Schwindelfrei und teamfähig
Meistens trifft sich das Zimmermann-Team vor der Werkstatt und fährt dann zusammen zur Baustelle. Hier ist echte Teamarbeit gefragt. Zimmerleute montieren auf den Baustellen die Wandelemente, Dachaufbauten und Balkenanlagen.
Die Konstruktionen werden mit speziellen Betonanker, Schrauben, Mauerbolzen
und grossen Nägeln auf den Rohbauten befestigt.
Die Arbeiten sind streng, obwohl Baukrane und elektrische Handmaschinen, das Balkenschleppen, von Hand sägen, usw. unnötig gemacht haben. Man muss Hand
in Hand mit den Kollegen arbeiten können, damit alles zügig und perfekt abläuft.
Zimmerleute sind schwindelfrei und haben eine wetterfeste Gesundheit, denn oft ist es kalt, windig und nass auf den Baustellen.

Anforderung
Abgeschlossene Volksschule, Freude am Werkstoff Holz, technisches Verständnis, Teamfähigkeit, körperliche Gewandtheit und handwerkliche Fertigkeit.

Ausbildung
3 Jahre Lehre in einer Zimmerei. Ergänzende Einführungskurse durch den Verband.
Ab Sommer 2014 wird die Lehrzeit für Zimmermann/Zimmerin von drei auf vier Jahre verlängert.

Weiterbildung
Holzbau-Vorarbeiter, Holzbau Poliere, Holzkaufmann/-frau, dipl. Bauleiter.

Höhere Fachprüfung
Holzbau-Techniker HF, Holzbau Ingenieure FH, Holzbau-Meister, dipl. Bauführer SBA, Architekt FH, Bauingenieur FH.